VON MELANIE KLÄGER | 07.02.2012 10:11
Food and Flowermanagement
Food and Flowermanagement – wie ist es möglich, dass uns täglich frische Ware präsentiert wird?
An der holländischen Fontys Hochschule Venlo kann man nun studieren, auf welche Weise unser tägliches Essen auf den Teller kommt. Dieser Studiengang ist einmalig in Holland und wird in Deutschland in dieser Form gar nicht angeboten.
Jeden Tag erwarten wir frische Ware. Hierzu zählen unter anderem Nahrungsmittel, Blumen und Pflanzen. Welche Anstrengungen im Hintergrund ablaufen, um diese Aufgabe zu erfüllen, lernt man in dem neuen Studiengang Food and Flowermanagement.
Das Studium ist eine Kombination der Studiengänge International Marketing und Logistik und dauert vier Jahre. Im ersten Studienjahr, dem Grundstudium, werden beide Richtungen, also sowohl Marketing als auch Logistik, studiert bevor sich die Studierenden für einen Schwerpunkt entscheiden.
Im Schwerpunktbereich Marketing liegt das Hauptaugenmerk auf Fächern wie Marktbearbeitung, Marktanalyse, Marktforschung und strategischer Marketingplanung und deren operativer Umsetzung. Im Bereich Logistik werden vor allem Punkte wie die Planung, Gestaltung und Kontrolle der Warenflüsse behandelt.
Die Beschäftigung mit den Güterströmen der gesamten Food and Flower Palette, Vermittlung von Kenntnissen der Betriebswirtschaftslehre, die Arbeit mit den neuesten Kommunikations- und Informationstechnologien, sowie das trainieren von Managementfähigkeiten ist beiden Schwerpunktrichtungen zu eigen. Abgerundet wird das Studium des Food and Flowermanagement durch die Gründung einer Mini-Company im zweiten Studienjahr, und jeweils fünfmonatigen Praktika im dritten und vierten Studienjahr bei international agierenden Unternehmen weltweit. Dies stellt natürlich ein besonderes Highlight und zugleich eine Herausforderung für die Studenten dar. Denn das Praktikum im vierten Studienjahr ist zugleich mit dem Schreiben der Diplomarbeit verbunden. Damit der Student nicht auf sich allein gestellt ist wird er dabei von einem Dozenten und einem Unternehmensberater unterstützt. Somit ist eine optimale Betreuung in der heißen Phase des Studiums gewährleistet.
Hat man das Studium erfolgreich abgeschlossen wird man mit einem akademischen Titel belohnt. Je nach gewähltem Schwerpunkt entweder mit dem Bachelor of Commerce oder dem Bachelor of Business Administration.
Wer nicht in das Nachbarland Holland ziehen möchte, muss leider auf den Studiengang verzichten. Denn lediglich die Georg-August-Universität Göttingen bietet in ihrem Bachelorstudiengang für Agrarwissenschaften einen vergleichbaren Schwerpunktbereich an: Im Vertiefungsbereich Agribusiness finden Vorlesungen zu u.a. Marketing und Marktforschung für Lebensmittel und strategisches Management in der Agrar- und Ernährungswirtschaft statt.
Food and Flowermanagement stellt eine Innovation im Bereich des Marketings und der Logistik dar, die sich der immer größer werdenden Nachfrage nach Frische und Qualität widmet. Für alle die sich einem neuen und spannenden Studiengang mit internationalem Anschluss an Top Unternehmen widmen möchten ist dieser Studiengang zu empfehlen.
-
Udacity: Freie Bildung für alle, überall und zu jeder Zeit.
Kostenlose Bildung auf Universitätsniveau, mit persönlicher Betreuung, für jedermann per Internetanschluss zugänglich - sieht so die Lehre der Zukunft aus? Udacity, ein Projekt, initiiert von einem deutschen Ex-Stanford-Professor und Google-Street-View-Mitentwickler, sorgt aktuell für riesige Resonanz im Internet und zeigt, dass universitäre Bildung nicht zwangsläufig an einen Hörsaal und eine Power-Point Präsentation gekoppelt sein muss.
[...]»
-
Erneuerbare Energien studieren – Was lernt man da und wo geht das?
Spätestens seit Verabschiedung des Erneuerbare Energien Gesetzes im Jahr 2000 ist der Ausbau alternativer Energiegewinnungssysteme in Deutschland ein wichtiges Thema. Mittlerweile ist die Debatte um umweltschonende Energie auch im akademischen Bereich angelangt. Immer mehr Universitäten und Hochschulen in Deutschland bieten Studiengänge an, die sich ganz auf diesen Wirtschaftszweig konzentrieren. Dabei studieren die jungen Kräfte die Stromversorgung von Morgen. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachleuten ist groß: Innerhalb der kommenden Jahre wird sich die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich fast verdoppeln. UNI.DE informiert.
[...]»
-
Neuer Bachelor Nachwachsende Rohstoffe
Es ist schon gemein: Gerade hat man seine erste große Reifeprüfung hinter sich, da wird einem schon die klassische Gretchenfrage der Abiturienten gestellt: Was willst Du studieren? Wer sich nicht auf die Klassiker wie etwa BWL oder Lehramt festlegen will, findet zahlreiche weniger bekannte, dafür aber nicht minder zukunftsträchtige Angebote. Zu diesen zählt auch der im Wintersemester 13/14 anlaufende Bachelor „Nachwachsende Rohstoffe“ an der TU München. UNI.DE hat sich angesehen, was das Studium beinhaltet, was man später damit machen kann und wo es vergleichbare Studiengänge gibt.
[...]»
-
Data Science studieren: Rohdiamanten im Informationsberg finden
Die Datensammelwut von Unternehmen heutzutage wird von vielen kritisiert und abgelehnt. Eine Gruppe an Menschen allerdings profitiert davon: Data Scientists. Denn nur sie können die gesammelten Informationen z. B. über Kundenstämme eines Unternehmens, richtig und bestmöglich sortieren, filtern und schließlich weiterführende Erkenntnisse daraus gewinnen. Data Scientists werden auf dem Arbeitsmarkt regelrecht umworben; tatsächlich sind Spezialisten und Spezialistinnen auf diesem Gebiet noch äußerst rar. UNI.DE erklärt, was man als Data Scientist genau macht und wie das zugehörige Studium aussieht.
[...]»
-
Umwelt macht Karriere: Der Umwelt-Campus Birkenfeld
Umwelt und Nachhaltigkeit werden auf dem Campus Birkenfeld, etwa fünfzig Kilometer östlich von Trier an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland, groß geschrieben. Was es bedeutet eine nachhaltige Universität zu sein, weshalb alle Gebäude Hausnummern nach amerikanischem vierstelligen System tragen und wie man sich das Studium auf dem Lande, weg vom Treiben der Großstadt, vorzustellen hat, berichtet UNI.DE.
[...]»
-
Bildung auf der Straße
Jährlich laufen 9000 Kinder und Jugendliche von Zuhause weg. 2500 von ihnen kommen weder bei Freunden noch in einem Heim unter und
leben auf der Straße. Eine abgeschlossene Schulausbildung haben die wenigsten von ihnen.
[...]»
-
Angewandte Informatik: Studieren an der CODE University in Berlin
An der neuen CODE University in Berlin lernen junge Menschen angewandte Informatik in drei verschiedenen Studiengängen. Das Studium ist hart, aber viel weniger theorielastig als anderswo und findet vor allem in Form von Projekten statt. Auf dem Campus haben jede Menge Tech- und Internetfirmen ihre Büros. Nicht ganz unproblematisch ist nur die Finanzierung des Studiums an der privaten Hochschule.
[...]»
-
Mentoring - Die Jungen lernen von den Erfahrenen
Die Jungen lernen von den Erfahrenen. Die Idee des Mentoring ist ursprünglich aus den USA zu uns nach Deutschland gekommen. Der Kerngedanke ist, dass jüngere, weniger erfahrene Menschen (Mentees) von älteren erfahreneren Mentoren lernen können. Das Prinzip geht bis in die Antike zurück, als Odysseus den griechischen Gelehrten Mentor bat, sich um seinen Sohn Telemachos zu kümmern, während er selbst in den Trojanischen Krieg zog. Doch was bedeutet Mentoring heutzutage? Wo gibt es so etwas und wie können Studenten davon profitieren?
[...]»
-
Master of Disaster
Nach Naturkatastrophen wie einem Erdbeben oder einem Tsunami sind die Behörden und Regierungen oft heillos überfordert. Wo soll man anfangen, wenn alles am Boden liegt? Wo setzt man Prioritäten? Wie koordiniert man die Unterstützung?
[...]»
-
Master Interkulturelle Kommunikation in München
Wir leben in einer Welt, die scheinbar kaum mehr Grenzen kennt. Die stetige Globalisierung sorgt jedoch manchmal dafür, dass wir uns unserer kultureller Eigenheiten nicht mehr bewusst sind und Angehörige anderer Kulturen aufgrund des eigenen Wertesystems missverstehen. Der Masterstudiengang „Interkulturelle Kommunikation“ in München verschafft Abhilfe.
[...]»