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"Der Mensch – die stärkste Kraft gegen den Hunger"


Die Anzahl der Menschen, die an chronischem Hunger leiden, ist seit den frühen 2000er Jahren deutlich zurück gegangen .

Trotz dieser Erfolge sowie der Festlegung der gemeinsamen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) durch die Vereinten Nationen im Jahr 2015, ist seit einigen Jahren wieder ein Anstieg in der Gesamtanzahl sowie der Prozentzahl der an Hunger leidenden Menschen zu sehen. 820 Millionen Menschen weltweit, das sind 11% der Menschheit, leiden heute noch an Hunger . In Sub-Sahara Afrika sind es sogar 21% der Menschen; das ist etwa jede fünfte Person. Nichtsdestotrotz haben die letzten 20 Jahre gezeigt, dass eine gemeinsame Verpflichtung und gezieltes Engagement die weltweiten Herausforderungen unserer Zeit meistern können.

Im Bezug auf das Bekämpfen von Hunger konnten dabei einige ausschlaggebende Faktoren aufgezeigt werden, die zu dem bisher verzeichneten Rückgang an chronischem Hunger beitragen:

  • - Wirtschaftswachstum, wo es alle Bevölkerungsgruppen profitieren lässt; dabei ist insbesondere die Förderung von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sowie von nachhaltiger Landwirtschaft wichtig

  • - Soziale Sicherungssysteme, innerhalb derer Menschen Einkommenssicherheit, Gesundheitsversorgung und Zugang zu Bildung sowie zum Arbeitsmarkt finden können

  • - Katastrophenvorsorge, die verhindert, dass Naturvorkommnisse, wie Dürreperioden oder Überschwemmungen, zu Hunger in den betroffenen Regionen führen

  • Als internationale Nichtregierungsorganisation, die sich für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers und extremer Armut stark macht, setzt Das Hunger Projekt genau hier an. Mit Projekten in 13 Ländern weltweit fördern wir Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, nachhaltige Landwirtschaft und Anpassung an den Klimawandel. Wir stärken Frauen in ihren Kommunen, sowie Kommunen selbst in der Entwicklung und Umsetzung einer Vision für ihre Gemeinschaft, unter anderem durch die sogenannte Epizentren-Strategie. Diese ermöglich es den Menschen, selbst für die Versorgung ihrer Grundbedürfnisse zu sorgen, und so ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen.

    Wir sind überzeugt, dass der Mensch selbst die stärkste Kraft für die Überwindung von Hunger und Armut ist. Zudem arbeiten in unseren Programmen ausschließlich Einheimische, die wir darin bestärken, ihre Bedürfnisse und Entwicklungsziele selbst zu definieren.

    Mit einem menschenrechtsbasierten Ansatz konzentrieren wir uns auf Gesundheit, Ernährungs- und Einkommenssicherung, nachhaltige Landwirtschaft, sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen, die Förderung der Jugend, Bildung und Umweltschutz. Wir fördern auf lokaler Ebene den Aufbau demokratischer Strukturen und die politische Mitsprache. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stärkung von Frauen. Gemeinsam können wir Hunger und Armut überwinden! Ganz ähnlich wie die Menschen vor Ort den Zusammenschluss brauchen, um ihre Lebenssituationen zu verbessern, brauchen sie und auch wir den Zusammenschluss und das Engagement vieler Einzelner, um gemeinsam gezielt Hunger und Armut ein Ende zu setzen. Werden auch Sie jetzt Teil der Lösung!

    Das Teilen von Informationen on- und offline zur Aufklärung über unsere Arbeit, das Organisieren von Events zur Informationsweitergabe oder Mobilisierung neuer Unterstützer, oder das direkte finanzielle Beteiligen an der gemeinsamen Aufgabe von Hungerbekämpfung sind nur ein paar Möglichkeiten, jetzt aktiv zu werden!

    Weitere Informationen zu der Arbeit des Hunger Projekts sowie Möglichkeiten des Engagements finden Sie auf unserer Webseite: https://das-hunger-projekt.de/

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