VON ANNETTE BUTENDEICH | 05.09.2011 13:07
Aktuelle Entwicklungen und Trends im Online Marketing
Online Marketing und speziell SEM sind ein professionelles Geschäft geworden. Wir haben jemand gefragt, der es wissen muss: Bernhard Dragaschnig ist Projektleiter Performance Marketing bei der Comm.FACT GmbH in München. Das Interview führte Annette Butendeich.
AB: Herr Dragaschnig, inwieweit haben sich der Markt und die Anforderungen in den letzten Jahren entwickelt?
BD: Auf jeden Fall ist ein härterer Wettkampf in den organischen Suchtreffern und in den Anzeigen zu erkennen. Außerdem gibt es höhere CPC-Preise. Daneben kann man auch sehen, dass Kampagnenhandling und Steuerung (z.B. durch den Einsatz von Bidmanagement-Tools) professioneller werden. Meiner Ansicht nach werden diese Veränderungen weitreichender als in anderen Kanälen sein, z.B. Newsletter oder Display.
AB: Was macht eine erfolgreiche Online-Marketingkampagne aus?
BD: Die Maßnahmen hängen immer auch von der Größe der Kampagne ab. Grundsätzlich sollten die Erwartungshaltungen des Kunden genau abgestimmt und Testbudget sowie Testphase im Vorhinein festgelegt werden. Wichtig sind außerdem eine klare Zielsetzung und die Definition der wichtigsten KPI (Key Performance Indicators). Auch eine laufende Erfolgskontrolle und Reporting sind unabdingbar.
AB: Wo wird die Reise hingehen?
BD: In der Bewertung von Suchtreffern werden der Nutzer und dessen Verhalten im Netz eine immer wichtigere Rolle spielen. So wird z.B. die Absprungrate bei der Bewertung von Seiten auf den vorderen Positionen immer wichtiger. Um diese zu verringern genügt es nicht mehr, nur nach rein technischen Gesichtspunkten zu optimieren, sondern der Nutzer und seine Ansprüche müssen stärker miteinbezogen werden. Auch das neueste Google Panda Update hat gezeigt, das Qualität bei der Seitengestaltung eine immer wichtigere Rolle spielt.
Im Bereich SEA geht es hin zu subtileren Anzeigenplatzierungen, wodurch die organischen Treffer weniger prominent positioniert werden. Bing hat beispielsweise die Platzierung von Anzeigen unter organischen Suchtreffern getestet. Sie waren zwar als Anzeigen gekennzeichnet, für den User, der es anders gewohnt ist, dürfte dies aber nicht ohne weiteres ersichtlich gewesen sein.
AB: Wie reagiert Ihr Unternehmen, die Comm.FACT, auf die Veränderungen?
Eine integrierte Steuerung aller Kanäle wird immer wichtiger. Es kommt weniger auf den einzelnen Kanal als vielmehr auf die Zielsetzung an. Was will der Kunde genau? Daraus lassen sich ein Maßnahmenkatalog und die geeigneten Kanäle ableiten. Genau aus diesem Grund bietet die Comm.FACT Wettbewerbsanalysen an, die es dem Kunden ermöglichen, Marktpotenziale im Vorfeld abzuschätzen und geeignete Maßnahmen zur Erreichung seiner Ziele zu ergreifen.
AB: Wir bedanken uns für das Gespräch.
Mehr Infos zum Unternehmen findest du unter commfact.de.
-
Der 6-Stunden-Tag – Sollten wir uns an den Schweden ein Beispiel nehmen?
Der 8-Stunden-Tag gilt in Deutschland als Standard. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass eine Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag die Produktivität senkt; Ärztinnen und Ärzte beklagen außerdem den engen Zusammenhang der langen Arbeitszeiten mit psychischen und physischen Erkrankungen. Die Linke strebt deswegen schon lange danach, den 6-Stunden-Tag einzuführen – ein Modell, das in Schweden bereits seit einigen Jahren von einer Vielzahl von Unternehmen ausprobiert wird. Die Experimente laufen gut – scheitern letzten Endes aber an den Kosten. UNI.DE über die Hintergründe.
[...]»
-
Promovieren – Sinnvoll oder nicht?
Über 110.000 deutsche Studierende haben im letzten Wintersemester eine Promotion angestrebt, fast 30.000 haben ihren Doktor schließlich auch gemacht. Mehr als jemals zuvor. Die Gründe für eine Promotion sind vielfältig. Viele Studierende versprechen sich jedoch vom schmucken Doktortitel vor allem einen leichteren Einstieg in den Arbeitsmarkt sowie ein höheres Gehalt nach der Einstellung. Doch diese Hoffnung läuft oft auch ins Leere. UNI.DE sieht sich an, in welchen Berufen ein Doktortitel sinnvoll ist und in welchen nicht.
[...]»
-
Von London bis Luxemburg
Für den Traumjob in der ganzen Welt tätig – Zahlreiche Absolventen der
International School of Management (ISM) haben nach ihrem Studium den Schritt ins Ausland
gewagt, wo sie für internationale Unternehmen arbeiten. Beim Summit International Careers am
20. April 2018 kehren einige von ihnen aus Stanford, London und Luxemburg an ihre Alma Mater
zurück und berichten von ihren erfolgreichen Karrierewegen. Die öffentliche Veranstaltung beginnt
um 10 Uhr an der ISM Dortmund.
[...]»
-
Auf die Plätze, fertig, los: Azubi Speed Dating
Bei kontaktfreudigen Singles ist es schon lange bekannt und beliebt: das „Speed Dating“. Doch nicht nur bei der Partnersuche, auch bei der Jobsuche wird dieses Werkzeug seit kurzem eingesetzt, teils speziell für Schüler auf Ausbildungssuche. Das Verfahren beruht auf der These, dass nicht nur in der Liebe der erste persönliche Eindruck entscheidend ist und erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Was versprechen sich Unternehmen und Bewerber davon?
[...]»
-
Mütter als Top-Spielerinnen der Zukunft
Tagung der Georg-Simon-Ohm-Hochschule zur Vereinbarkeit von Familie und Karriere am 27. Juli 2011
[...]»
-
Reverse Recruiting: Unternehmen bewerben sich um Jobs
Es gilt als neuer Trend, eine Stelle zu finden. Oder vielmehr, von einer Stelle gefunden zu werden. Reverse Recruiting – das ist sozusagen umgedrehte Personalbeschaffung. Nicht mehr der oder die Arbeitssuchende bewirbt sich auf eine Stelle, sondern Unternehmen bewerben sich umgekehrt bei ihnen. Welche Berufe das betrifft und wie das überhaupt funktioniert, berichtet UNI.DE.
[...]»
-
Erfolgsfaktor Mentoring
Mentoring von Frauen für Frauen als zielführende Maßnahme mit hoher Erfolgsquote
[...]»
-
Student & Absolvent trifft Unternehmen
studentenfreundliche Unternehmens-Kontakt-Veranstaltung (Speed-Recruiting)
[...]»
-
Ob online oder klassisch – am besten in jeder Bewerbung Ansprechpartner nennen
Wie bewirbt man sich am besten? Neben der klassischen Bewerbung auf Papier werden Online Bewerbungen immer mehr zum Standard. Viele Firmen bieten gar keine andere Möglichkeit mehr an, damit die Personalabteilung nicht in der Papierflut untergeht. Doch so beliebt und gängig diese Form der Bewerbung auch geworden ist – auch hier sollten einige Regeln beachtet werden, um in der Masse der Bewerber positiv aufzufallen.
[...]»
-
Campusjäger – die neue Art der Jobsuche
Campusjäger wurde 2013 von drei Wirtschaftsingenieuren des KIT gegründet, Matthias, Martin und Jannik. Die Vision der drei - Bewerbungsprozesse so einfach wie möglich zu gestalten. Mittlerweile sind bei Campusjäger über 100 Mitarbeiter:innen in Karlsruhe und anderen Standorten beschäftigt.
[...]»