VON RICHARD KEHL | 25.08.2010 12:17
Aufbruch der Superviren - Alle Jahre wieder ein neuer Supervirus
Nach Vogel-, Schweinegrippe und Rinderwahnsinn kommt jetzt der nächste Super-Virus nach Europa: NDM-1. Er reagiert bisher auf nahezu alle Antibiotika resistent. Laut wissenschaftlichen Quellen stammt der Erreger aus Indien und wurde nach Schönheitsoperationen von Fernost in andere Länder importiert.
Der erste Fall ereignete sich laut „Die Welt“ letztes Jahr. Hier wurde der Keim erstmals bei einem Schweden diagnostiziert, der sich einer Schönheits-Operation im Ausland, genauer gesagt, in Indien unterzog. Zwischenzeitlich sind die Erreger auch in Großbritannien, den Niederlanden, den USA und Kanada aufgetreten. Alle Betroffenen sind wegen Schönheits-Operationen nach Asien gereist und haben sich dort infiziert.
Der neu entdeckte Virus trägt diesmal keinen Tiernamen, sondern die wissenschaftliche Bezeichnung NDM-1. Die NDM-1 Bakterien sind resistent gegen nahezu sämtliche, auf dem Markt befindlichen, Antibiotika. Eine Ausweitung des Virus hätte eine Massen-Epidemie zur Folge. Selbst als „Notnagel“ geltenden, bisher noch wirksamen Medikamenten der sogenannten Carbapeneme-Gruppe, könnten hier ihre Gegenwirkung verlieren. Diese Medikamente werden dann eingesetzt, wenn sich eine Entzündung mit herkömmlichen Antibiotika nicht mehr eindämmen lässt. Eine solche Entzündung kann auch tödlich enden; dieser Fall ist bereits eingetreten.
Aktuell sind im Kampf gegen die Superviren die Mittel erschöpft, Viren mutieren und lassen Antibiotika wirkungslos erscheinen. Es wird zwar schon fieberhaft geforscht, aber ein geeignetes Antibiotika im Kampf gegen die Superviren wird, laut Experten, erst frühestens in ca. 10 Jahren auf dem Markt sein.
Superviren sind keine Seltenheit mehr und treten meist in Krankenhäusern auf. Orte an denen versucht wird alles steril und hygienisch zu halten. Hier lernen auftretende Superviren sich „anzupassen“ und mutieren.
Das Robert Koch Institut in Berlin ist der Hochsicherheits-Trakt für Superviren aller Art. Hier wird täglich nach neuen Viren Ausschau gehalten und nach Gegenmitteln geforscht. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter müssen mehrere Sicherheitsschleusen passieren, bevor sie wieder in die Öffentlichkeit dürfen. 2011 geht hier ein neues Labor im Kampf gegen die Superviren mit der Sicherheitsstufe 4 ins Rennen.
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