VON RICHARD KEHL | 09.11.2011 11:10
Zukunft studieren: Master-Studium in ESPACE
ESPACE steht für Earth Oriented Space Science and Technology – einem Master-Studium an der Technischen Universität (TUM) in München. Er dient als Schnittstelle zwischen Raumfahrttechnologie und ingenieurwissenschaftlicher Nutzung von Satelliteninformationen.
Das Master-Studium ESPACE ist ein interdisziplinärer, nicht-konsekutiver Masterstudiengang mit vier Semestern Regelstudienzeit. Das Master-Studium ESPACE findet dabei ausschließlich in englischer Sprache statt und richtet sich an internationale Studenten mit einem Abschluss als Bachelor, Master oder Diplom in Raumfahrttechnik, Elektrotechnik, Mathematik, Physik, Informatik, Geodäsie, Geophysik usw.
In den ersten beiden Semestern wird beim ESPACE Master-Studium die nötigen Grundlagen aus der Raumfahrttechnik, den Erdwissenschaften, der Fernerkundung und der Navigation vermittelt. Im dritten Semester wird das bereits erlernte Wissen in einer aus der drei wählbaren Fachrichtungen vertieft: Earth System Science, Remote Sensing und Satellite Navigation. Das vierte und letzte Semester konzentriert sich auf die Anfertigung der Diplomarbeit, deren Vortrag und Vertretung der darin vorkommenden Thesen, vor einem Kolloquium.
Das Studium verknüpft die technischen Aspekte der Beobachtungssysteme mit Anwendungen in den Erdwissenschaften, der Satellitenfernerkundung und der Navigation. Genau diese Kombination unterscheidet den ESPACE Masterstudiengang von anderen, ähnlichen Studiengängen. Durch das bei München nahe gelegene Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnologie konzentriert sich hier ein Pool an Experten aus Satellitenentwicklung, Fernerkundung, Satellitengeodäsie, Navigation und Erdwissenschaften. Zahlreiche renommierte und ausgezeichnete Wissenschaftler aus verschiedensten Bereichen und Universitäten stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Zum einem aus drei Universitäten in und um München: Der Technischen Universität, der Ludwig-Maximilian-Universität sowie der Bundeswehr-Universität. Zum anderen durch außeruniversitäre Einrichtungen wie: das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik, das Deutsche Geodätische Forschungsinstitut DGFI, EADS sowie Kayser-Threde.
ESPACE Master-Absolventen sind international gefragte und gesuchte Spezialisten. Sie arbeiten weltweit als Ingenieure für Raumfahrtanwendungen in Raumfahrtagenturen, der freien Wirtschaft oder Forschungseinrichtungen.
-
Public Health: Weltweite Herausforderungen für die Gesundheit studieren
Von einem Medizinstudium träumen viele junge Menschen, doch nur wenige von ihnen ergattern einen Studienplatz. Eine möglicherweise gute Alternative ist das Studium der Public Health. Dieses in Deutschland recht junge Fach beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Gesundheit und Krankheit in der Bevölkerung einerseits und den vielen Faktoren, die darauf Einfluss nehmen, andererseits.
[...]»
-
Angewandte Informatik: Studieren an der CODE University in Berlin
An der neuen CODE University in Berlin lernen junge Menschen angewandte Informatik in drei verschiedenen Studiengängen. Das Studium ist hart, aber viel weniger theorielastig als anderswo und findet vor allem in Form von Projekten statt. Auf dem Campus haben jede Menge Tech- und Internetfirmen ihre Büros. Nicht ganz unproblematisch ist nur die Finanzierung des Studiums an der privaten Hochschule.
[...]»
-
Interview mit Prof. Wallacher
Medienethik als Studiengang. UNI.DE im Interview mit Prof. Johannes Wallacher, dem Präsidenten der Hochschule für Philosophie.
[...]»
-
Interfacedesign studieren?!
Kunst möchten viele Begabte studieren – doch selbst, wer einen Studienplatz ergattert hat, steht nach dem Studium nicht selten vor wenigen und unsicheren Zukunftsperspektiven, wenn sie oder er nicht Lehrkraft werden will. Da stellt das Studium des Interfacedesigns, das an immer mehr Hochschulen in Deutschland möglich ist, eine echte Alternative dar.
[...]»
-
Regional einkaufen – ohne viel Aufwand Gutes für die Umwelt tun
Gutes für die Umwelt zu tun ist ein hehres Ziel, das sich leicht ausspricht, aber offenbar nur schwer in die Tat umsetzen lässt. Im Kopf entstehen Bilder von Flurbereinigungen und großen Protestaktionen, doch es geht auch mit weniger Aufwand. Schon beim
Einkaufen kann eine bewusste Auswahl der Lebensmittel dabei helfen, die Umwelt nachhaltig zu schützen – indem man öfter zu regional erzeugten Lebensmitteln greift. UNI.DE zeigt, wo die Vor- und Nachteile beim Einkauf regionaler Produkte liegen.
[...]»
-
Grüne Bildung an deutschen Hochschulen
In Deutschland werden ca. 116 Studiengänge rund um das Thema Ressourcen, Umwelt und Nachhaltigkeit angeboten. Wer „grün“ studieren will, sollte sich jedoch zuerst umschauen, an welcher Hochschule er am besten aufgehoben ist. Doch wie steht es um das Umweltbewusstsein unserer Hochschulen? Lohnt es sich überhaupt in dieser Richtung etwas zu studieren?
[...]»
-
Studium naturale
Dr. Miriam Mann über das Schnupperstudium an der Technischen Universität München
[...]»
-
MINT Schnupperstudium an der TU München
Interview: Gunther Löfflmann über das Schnupperstudium an der Technischen Universität München
[...]»
-
Zukunft studieren: Biochemie
Chemie und Biologie sind zwei Bausteine, welche Hand in Hand gehen: Um Biochemie zu studieren, sollte man das Bachelor-Studium absolviert haben und eine Affinität zu Chemie, Mathematik sowie Biologie mitbringen.
[...]»
-
Wildlife Management – zum Schutz von Tier und Natur
Immer mehr Tierarten sind vom Aussterben bedroht und Lebensraum in der Natur fällt dem Menschen zum Opfer. Die
Van Hall Larenstein University of Applied Sciences bietet daher die Studienrichtung Wildlife Management an, wo Studierende lernen sollen, diesen Entwicklungen entgegenzusteuern.
[...]»