VON NG WEI XIN | 14.05.2010 12:23
Ein Malaye im Kölner Karneval 2010
Verrückt! Trotz der Kälte des zurückkehrenden Winters waren die Kölner draußen, und zwar ohne dicke Mäntel oder Jacken.
Sie zogen sich sogar bunt und schick an, auch komisch. Man konnte also eine ganze Menge von „Spezies“ finden. Der Kölner Karneval 2010 hat mich stark beeindruckt. Am Morgen der Weiberfastnacht war der Heumarkt echt satt. Ein Kollege hat sich einmal kurz „verloren“. Er telefornierte, und stell Dir vor, er war nur so etwa 20 Schritte entfernt! Wir sind in einer Gruppe dorthin gegangen, gegen 11 Uhr. Vorher habe ich mich auch geschminkt.
So, ich war der hässliche Mafioso. Am Tag habe ich eine kleine junge koreanische „Maus“ getroffen, die auch einen Sprachkurs an derselben Sprachschule besuchte wie ich. Was konnte denn noch passieren, als der Mafioso diese Maus entdeckte? Ein paar Fotos, natürlich! Nicht zu vergessen waren auch die Kontaktnummer und die Emailaddresse.
Überall plauderte man miteinander und trank Kölsch, oder man hat irgendeinem Kölsch angeboten. Mensch, ich durfte nicht absagen. Als meine Freunde und ich am Rhein ankamen, wo es mehr jüngere Leute gab, fragte mich jemand: „Trinkst du Kölsch? Nein? Warum nicht? Bist du denn ein Düsseldorfer?“ Was für ein Quatsch! Düsseldorf? Was sollte das heißen? Na gut, da haben wir nur ein bisschen getrunken. Ehrlich, nur ein bisschen.
Der Schwerpunkt dieses Karnevals lag auf dem Rosenmontag. Auf langen Strecken befanden sich diese so genannten Rosenmontagszüge: Schön geschmückte Züge mit vielen Süßigkeiten, in Begleitung von besonders in Kölner-Dialekt gesungener Musik sowie hübsch gekleideten Mädchen. Die Schokolade war süß, aber das Kaninchen, das mir Schokolade gegeben hat, war viel Süßer! Meine Freunde und ich haben so viele Kamelle(Süßigkeiten) bekommen, dass wir wahrscheinlich davon das ganze Jahr essen könnten. Man vermutet, dass die Zahnärzte vielleicht all diese gesponsert haben... Es machte dennoch viel Spaß.
Außerdem gab es auch Strüßjer(Blumen) und Bützjer(Küsse). Malaysische Frauen, also meine Kameradinnen, die konnten leicht Strüßjer bekommen, sogar wenn sie darum nicht gebeten haben. Männern wiederum war es nicht so leicht. Aber, wenn sie Glück gehabt hatten, wie ich, haben sie sowohl Strüßjer als auch Bützjer bekommen!
Zusammengefasst ist die Karnevalszeit, die die fünfte Jahreszeit genannt wird, faszinierend. Die Stadt wird mit Millionen von Figuren bunt und lebendig, und vor allem „heiß“. Kurzum, empfehlenswert.
Infos zu malaysische Regierungsstipendiaten gibt es hier.
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