VON JULIA ZETZ | 30.10.2014 12:20
Das Unperfekthaus – Freiraum für Kreativität
Träumen wir nicht alle ab und zu vom sorglosen Künstlerleben? Den Tag genießen wie er ist, sich von den Farben auf der Leinwand treiben lassen oder alles vergessen, während wir ein neues Kunstwerk aus Holz und Metall erschaffen? Im Essener Unperfekthaus kann jeder genau das sein und ausprobieren. Hier können sich Künstler, Kreative und Handwerker austoben und austesten, ohne dabei ein Risiko eingehen zu müssen. Gerade einmal 45 Euro pro Quartal kostet ein Platz, da lässt es sich relativ sorgenfrei testen, ob man seinen Bankjob hinschmeißen möchte oder lieber nicht. Dem Gründer Reinhold Wiesemann war eines besonders wichtig: Im Unperfekthaus soll Kreativität den Vorrang haben, Perfektionismus muss vor der Tür bleiben. Wir finden: Gute Idee mit Vorbildfunktion.
Auf 4.000 Quadratmetern kann sich austoben wer will, solange er sich künstlerisch betätigt. Das Klientel ist dabei so unterschiedlich wie die Räumlichkeiten: von der Bankkauffrau über den Piloten bis hin zum Metallbauer tummeln sich hier jeden Tag Menschen, die nur Eines im Sinn haben: Kunst ausprobieren. Einige von ihnen können sogar schon davon leben, so wie Heiko Lahne, der die Fassade des Unperfekthauses mit einer Kugelbahn verschönert hat.
Wer sagt, du kannst das nicht?
Sei mal neugierig! – Ein Experiment
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Eine außergewöhnliche Event-Location
Selbstverständlich darf auch ins Unperfekthaus, wer nicht kreativ ist. Denn neben den zahlreichen Projekten findet man hier auch außergewöhnliche Locations für Veranstaltungen und Fimenevents. Mittlerweile kann das kreative Haus auf knapp 1.230 Projekte zurückblicken, von A wie Ältere unter sich bis Z wie Zween-Art.
Doch nicht nur Künstler und Handwerker finden hier einen Unterschlupf, auch Grafikdesigner und Web-Nerds können ihrer Kreativität im Unperfekthaus freien Lauf lassen. Geöffnet ist es täglich von 10 bis 23 Uhr, weitere Informationen findet man auf unter
unperfekthaus.de.
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