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CHRISTIANE RATHMANN  |  25.04.2018 07:51

Neuer Bachelor-Studiengang Pflege

Studium plus Berufszulassung

Die Hochschule Esslingen mit ihrer Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege startet gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen zum Wintersemester 2018/2019 den neuen primärqualifizierenden Bachelorstudiengang Pflege. Eine Bewerbung ist bis zum 15. Juli 2018 möglich.

Das Besondere daran: Der Bachelorstudiengang Pflege qualifiziert ausnahmslos ohne vorherige Ausbildung zur pflegerischen Tätigkeit und führt zur Berufszulassung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Mit dem Studium erwerben die Studierenden nach sieben Semestern also zwei Abschlüsse: den Bachelor of Science als akademischen Grad und die staatliche Berufszulassung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Enge Kooperation mit Medizinischer Fakultät der Uni Tübingen und dem Uniklinikum Tübingen
Weitere Besonderheit: Der Studiengang wird in enger Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und dem Universitätsklinikum Tübingen angeboten. Insgesamt stehen jährlich 60 Studienplätze zur Verfügung. Die Studierenden werden abwechselnd an den Standorten Tübingen und Esslingen unterrichtet. Hinzu kommen umfangreiche Praxisphasen in Lehrkrankenhäusern der Universität Tübingen, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.

Dass eine Hochschule für angewandte Wissenschaften mit einer Universität, medizinischen Fakultät und einem Universitätsklinikum zusammenarbeitet und beruflich qualifizierende Studiengänge in der Pflege anbietet, ist ein ganz besonderes Studienmodell.

Pflegeberuf auf hochschulischem Niveau erlernen
Prof. Dr. Astrid Elsbernd, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Esslingen: „Dieser neue primärqualifizierende Pflegestudiengang ermöglicht Studierenden, den Pflegeberuf auf einem hochschulischen Niveau zu erlernen. Dies ist vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden Anforderungen an die Pflegenden zwingend nötig: Aktuelles pflegerisches Fachwissen gelangt so zuverlässig in die Praxis.“.

Akademisierung der Gesundheitsfachberufe
Prof. Dr. Stephan Zipfel, Studiendekan der Medizinischen Fakultät Tübingen: „Die Etablierung unterschiedlicher Zugänge zu den Gesundheitsfachberufen war überfällig. Ergänzend zu den bisherigen Ausbildungswegen an Pflegeschulen eröffnet der Bachelorstudiengang Pflege jungen Menschen eine Kombination aus wissenschaftlicher Qualifikation und praktischer Ausbildung in einem wichtigen Zukunftsfeld. Unser Gesundheitssystem braucht Mitarbeiter mit besonderer Expertise und Kernkompetenzen in beiden Feldern. Die Medizin der Zukunft ist interprofessionell.“

Klaus Tischler, Pflegedirektor Universitätsklinikum Tübingen: „Die pflegerische Versorgung in den Krankenhäusern muss auch in Zukunft gewährleistet sein. Dafür müssen neue Versorgungsformen entwickelt und erforscht werden. Die Absolventen der neuen Studiengänge sind prädestiniert, gemeinsam mit der Hochschule, die Abstimmungsprozesse und Verantwortlichkeiten der Akteure im Gesundheitssystem neu zu justieren – zum Wohle von Patienten und Angehörigen.“