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VON ANICA BÖMKE-ZIGANKI  |  19.09.2014 10:00

Folkwang GestalterInnen zeigen ihre Abschlussarbeiten

Ab dem 9. Oktober im SANAA-Gebäude am Folkwang Standort Welterbe Zeche Zollverein

Von Donnerstag, 9. Oktober, bis Sonntag, 19. Oktober, zeigen die Folkwang AbsolventInnen des vergangenen Jahres aus den Studiengängen Fotografie, Industrial Design und Kommunikationsdesign ihre Arbeiten im SANAA-Gebäude am Folkwang Standort Welterbe Zollverein. Verteilt auf drei Etagen sind Bachelor– und Diplomarbeiten von rund 50 Studierenden zu sehen. Neben den Werken haben BesucherInnen dabei auch Gelegenheit, die Köpfe hinter den Arbeiten kennenzulernen und mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

Ziel der Folkwang Universität der Künste ist es, eigenständige, kreative Persönlichkeiten auszubilden mit der Fähigkeit zur Reflexion des eigenen gestalterischen Tuns, die verantwortungsbewusst und neugierig in die Gesellschaft hineinwirken. Die im Rahmen der Abschlussausstellung gezeigten Arbeiten gewähren Einblicke in die Arbeits- und Denkweisen der Studierenden und lassen die BesucherInnen teilhaben an schöpferischen Prozessen. Stephan Pfrogner (Studiengang Fotografie) beispielsweise hat in seiner Arbeit Engramm versucht, scheinbar verlorengegangene Erinnerungsorte von Nichtgeburtsblinden zu erfahren und diese Orte sowohl fotografisch festzuhalten als auch mit ihrem Porträt der Person in Einklang zu bringen. Max Neubürger (Industrial Design) hat mit AQUA~VOLT Rettungsinseln, die in Seenotsituationen eingesetzt werden, um eine konstante Energiequelle erweitert. Eine zusätzliche Boje nutzt Wellenenergie, um ein Notfunkgerät dauerhaft mit Energie zu versorgen. Eva-Maria Plaputta (Kommunikationsdesign) hat mit "Finn Flosse räumt das Meer auf" ein illustriertes Kinderbuch geschaffen, das sich kindgerecht mit der Vermüllung der Meere auseinandersetzt.

„Die Werke selbst sollen für all das stehen können, was im Studium vermittelt worden ist: Die Beherrschung grafischer, fotografischer und filmischer Medien; Produktentwicklungsprozesse; den bewussten Umgang mit gestalterischen, ästhetischen Mitteln und analytische Kompetenzen. Jedes Werk, jedes Projekt steht für die Auseinandersetzung mit Identität, Sprache, Kultur und Subkultur, Konsum, Nachhaltigkeit, Verhalten und Gesellschaft ... und für eine junge Gestalterpersönlichkeit.“, so Prof. Marion Digel, Dekanin des Fachbereichs Gestaltung.

Die Abschlussarbeiten des Studiengangs Fotografie sind vom 9. bis zum 19. Oktober in der 1. Etage des SANAA-Gebäudes zu sehen. Die Abschlussarbeiten der Studiengänge Industrial Design und Kommunikationsdesign sind vom 9. bis zum 12. Oktober im Erdgeschoss und 2. Obergeschoss des SANAA-Gebäudes zu sehen. Der Eintritt ist frei.