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VON BEATRIX POLGAR-STÜWE  |  04.09.2013 09:34

Leistungssport und Studium an der Rheinischen Fachhochschule Köln erfolgreich verbinden

Neues Programm hilft Spitzensportlern, die Doppelbelastung aus Leistungssport und Studium zu meistern

Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH), eine der größten privaten Fachhochschulen Deutschlands in gemeinnütziger Trägerschaft, hat mit ihrem neuen Programm „Karriere hoch 2“ nun Studienbedingungen geschaffen, die es Leistungs- und Spitzensportlern ermöglichen, eine akademisch-berufliche und eine sportliche Laufbahn parallel zu meistern.

Eine Karriere im Leistungssport bedingt einen sehr hohen zeitlichen Einsatz. Neben dem regelmäßigen Training, bedeuten nationale oder internationale Wettkämpfe für Sportlerinnen und Sportler eine zusätzliche zeitliche Inanspruchnahme. Hinzu kommt die zeitintensive Teilnahme an Qualifikationen, denen auch häufig Trainingslager zum Teil auf der ganzen Welt vorangehen. Bei fast allen Sportkadern fällt jedoch die aktive sportliche Phase in das Alter zwischen 18 und 25 Jahren, in der sie gleichzeitig die Grundlagen für ihre spätere berufliche Karriere legen müssen. „Auch Leistungs- und Spitzensportler sind den Anforderungen und Gesetzmäßigkeiten des Berufsmarktes ausgesetzt. Sie müssen sich neben ihrem erheblichen zeitlichen Aufwand für den Sport weiterbilden, wenn sie nicht den Anschluss auf dem Arbeitsmarkt verlieren wollen“, sagt der Initiator des Programms Prof. Dr. Remo Laschet, Professor für Wirtschaftsrecht und Konfliktforschung an der RFH und zugleich Vizepräsident des olympischen Mannschaftssportverbands Deutscher Hockey-Bund e.V.

Im Rahmen des neuen RFH-Programms finden Leistungssportler ideale auf sie zugeschnittene Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, zeitlich und organisatorisch ihre akademische und sportliche Laufbahn zu vereinbaren.

In allen Vollzeit- und berufsbegleitenden Bachelor- und Masterprogrammen der RFH erfahren sie eine individuelle fach- und laufbahnspezifische Betreuung und Beratung, wenn es darum geht, Studien- und Prüfungszeiten mit ihrem Training, ihren Wettkämpfen oder Trainingslagern in Einklang zu bringen. Dazu zählen unter anderem Möglichkeiten zur flexiblen Studiengestaltung und die Planbarkeit von Prüfungen durch alternative Termine im Semester. Die neu geschaffene Stabsstelle für Spitzen- und Leistungssport arbeitet eng mit den Studiengangsleitern und dem Prüfungsamt zusammen. Es besteht die Möglichkeit, nach Bedarf ein Urlaubssemester einzulegen, wenn Wettkämpfe vorbereitet werden. Zudem entwickelt die RFH verschiedene organisatorische und finanzielle Unterstützungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Olympiastützpunkten, Hochschulen und deren Laufbahnberatern. Die Hochschule vermittelt ferner Kontakte zu Unternehmen, um beispielsweise Praktika abzusprechen, und setzt sich für Stipendienförderprogramme ein.

Mit diesem Maßnahmenpaket hat sich die RFH zum Ziel gesetzt, das herausragende sportliche Engagement von Athletinnen und Athleten zu unterstützen und zu würdigen.