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HOLGER GUST  |  25.06.2013 09:10

„Die Lange Nacht der Mathematik – best of“ während des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE

Am Freitag, 28. Juni 2013, von 16.00 Uhr bis Mitternacht veranstaltet die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft - im Rathaus am Marktplatz (Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe), die „Lange Nacht der Mathematik – best of“. Der Eintritt ist frei.

Vom 21. bis zum 30. Juni 2013 verwandelt sich Karlsruhe in ein Mitmach-Labor, in dem jeder forschen, staunen und entdecken kann. Die EFFEKTE 2013 sind ein Wissenschaftsfestival der neuen Generation. Erstmals bündeln die wissenschaftlichen Institutionen ihre Aktivitäten, bringen wichtige lokale Akteure aus dem Wissenschaftsbereich mit der Bürgerschaft zusammen und setzen nachhaltige Impulse für die Profilierung als Wissenschaftsstadt. Eines der vielen Highlights wird dabei die „Lange Nacht der Mathematik – best of“ der Hochschule Karlsruhe sein, eine Zusammenstellung der beliebtesten und unterhaltsamsten Vorträge aus der regulären Langen Nacht der Mathematik, die seit 2000 alle zwei Jahre an der Hochschule stattfindet und die sich bereits als Veranstaltungsformat über die Stadtgrenze hinaus einen Namen gemacht hat.

„Die Lange Nacht der Mathematik – best of“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 sowie an alle Mathematik-Interessierten, für die das Organisationsteam aus dem Mathematikerkollegium der Hochschule ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, mathematischen Spielereien und unterhaltsamen Präsentationen zusammengestellt hat und die Besucher in die Welt der Zahlen und Knobeleien locken möchte. Dass die Mathematik alles andere als eine trockene Wissenschaft sein kann, können die Besucher der Langen Nacht erfahren und sehen, wie häufig wir ihr im Alltag begegnen – oft ohne es zu wissen – und wie vielfältig sie auch in Verbindung mit anderen Wissenschaften ist.

Im ersten Vortragsblock von 16.00 bis 18.30 Uhr startet Professor Ulrich Reich als „Odalricus, der letzte deutsche Rechenmeister“ mit beeindruckenden Rechenkünsten. Danach widmet sich Professor Dr. Ralph Pollandt dem „Heiratsproblem“ und Professor Dr. Ferdinand Olawsky dem in der Mathematik bekannten „Ziegenproblem“. Das „Problem der Museumswächter“ beleuchtet anschließend Professor Dr. Heiko Körner. Nach einer Pause beginnt der zweite Vortragsblock von 18.30 bis 20.30 Uhr mit Professor Dr. Peter Becker und dem „Will-Rogers-Phänomen“. Professor Dr. Stefan Ritter berichtet über „Experimente rund um Zufallszahlen“ und über „subjektive Wahrscheinlichkeiten“ philosophiert Professor Dr. Reimar Hofmann. Den Abschluss des zweiten Blocks bildet Professor Dr. Frank Schaefer mit seiner Präsentation des „Rhombendodekaeder“.

Den letzten Block von 21.00 bis 24.00 Uhr leitet Professor Dr. Robert Pawlowski mit seinem Vortrag „Bogentragwerke: Mathematische Ästhetik – statische Tragwirkung“ ein. Anschließend widmet sich Professorin Dr. Andrea Wirth der Frage „Was hat eine Brücke mit Risiko zu tun?“ und Professor Dr. Roland Görlich beleuchtet „Bernoulli und die wundersame Anziehung“. Philosophisch wird es ebenfalls bei Professor Dr. Ivica Rogina und der Fragestellung „Gibt es Zahlen, die es nicht gibt?“ und Professor Dr. Klaus Dürrschnabel betrachtet „Verblüffendes mit großen Zahlen“. Den Abschluss der Langen Nacht bildet der Vortrag „Wie die Schildkröte Achilles besiegte“ von Professor Dr. Thomas Morgenstern. Durch den Abend führt Professor Dr. Peter A. Henning von der Hochschule Karlsruhe.