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In der kurzen Zeit seit der spektakulären Wiedereröffnung des Admiralspalastes an der Berliner Friedrichstraße ist das Haus mit seiner einzigartigen Mischung aus Hochkultur und Clubszene, Glanz und Schweiß, Intimität und Exzess zu einem der wichtigsten kulturellen Hotspots der Hauptstadt avanciert.
Falk Walter und Helgi Björnsson haben ihr Konzept einer langfristigen Nutzung ohne jegliche Subventionsleistungen mit umjubelten Theater- und Musicalproduktionen, begeisternden Konzert- und Kleinkunstabenden und unvergeßlichen Partynächten erfolgreich umgesetzt und damit mitten im Herzen Berlins einen Ort geschaffen, der für den kulturellen Puls der Stadt einer der spannendsten Schrittmacher geworden ist.
Mehr als eine halbe Million Besucher haben den wiederauferstandenen Admiralspalast seitdem mit Leben erfüllt. Und ganz in der Tradition des Hauses, das bereits in den „Goldenen Zwanzigern“ synonym für den expressiven Kultur- und Vergnügungsrausch Berlins stand, kommen Anhänger anspruchsvoller Unterhaltung nun ebenso auf ihre Kosten wie die vielen schrägen Vögel der Stadt, die hier ihre Suche nach dem besonderen Erlebnis-Kick befriedigen können.
Neben Aufsehen erregenden Groß-Produktionen wie der „Dreigroschenoper“ unter Regie von Klaus Maria Brandauer und Campino in der Rolle des Mackie Messer, „My Fair Lady“, „The Rocky Horror Show“ oder „The Producers“ nach der Kultkomödie von Mel Brooks waren es u.a. Konzerte von Jan Delay, De La Soul, Solomon Burke, Death Cab For Cutie, Rufus Wainwright, Thomas D oder Antony & The Johnsons, die besonderen Eindruck hinterließen. Daneben begeisterten Comedians und Kabarettisten wie Kurt Krömer, Dr. Eckart von Hirschhausen, Volker Pispers oder Cindy aus Marzahn mit ihren Programmen. Viele Künstler wie Max Raabe und sein Palastorchester oder Helge Schneider kommen inzwischen immer wieder in den Admiralspalast zurück, um hier ihre neuesten Bühnenprogramme oder Musik- und Buchveröffentlichungen vorzustellen.
Auch regelmässige Partyreihen wie „Swing Royal“, die „Wild Rose Revue“ und Veranstaltungen der örtlichen Radiosender Fitz und radioeins oder Mark Scheibes „Berlinrevue“ und die „Lokalrunde“ mit dem Besten der deutschen Slam Poetry-Szene haben sich einen festen Platz im Berliner Nachtleben erobert. Und neben etablierten Theaterhighlights wie CAVEWOMAN oder den Produktionen der Familie Flöz und der drehbühne Berlin gibt es immer wieder auch Platz für Veranstaltungen wie etwa der deutschen Luftgitarrenmeisterschaft, dem Future Shorts Kurzfilmfestival oder der Feier zu Jopi Heesters 104. Geburtstag.
Die Vielfältigkeit des Programmes spiegelt sich ebenso in den besonderen Locations des Admiralspalastes wieder, wo insgesamt etwa 3.400 Personen in drei Veranstaltungsorten Platz finden. Hier wurde mit viel Fingerspitzengefühl für die Historie des Hauses der Spagat zwischen Tradition und Moderne gesucht und gefunden. Ob im glanzvollen großen Theatersaal mit über 1750 Sitzplätzen oder den etwas kleineren Spielstätten Studio und 101 mit ihren eleganten Foyers – das Haus umfängt Künstler wie Besucher mit seiner ganz besonderen Atmosphäre.
Damit ist die Vision der Macher eines vielfältigen aber eben nicht beliebigen neuen Kulturstandortes in Berlin Wirklichkeit geworden. Nach umfangreichen Investitionen von etwa 15 Millionen Euro ist der über 20.000 Quadratmeter große Gebäudekomplex zum wichtigen Schauplatz nationaler wie internationaler Kunst und Kultur geworden. Darüber hinaus hat sich der Admiralspalast in der Zeit seines neuerlichen Bestehens als Stätte steten Wandels, frischer und gewagter Ideen und mutiger Entscheidungen bewiesen. [...] |
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Over 20 Years of Nightclubbing
Oktober 1983...
... ein Tag in den 80ern wie jeder andere. New Wave und Synthie-Pop regieren die Musikszene, kaltes Neonlicht löst die Glamour- und Glitter-Atmosphäre in den Clubs der 70er Jahre ab. Viele Diskotheken bekommen den Zeitgeistwechsel nicht mit, schließen; viele neue öffnen ihre Pforten. Darunter in den ehemaligen Räumlichkeiten eines Großmarktes auch die Diskothek airport in der Würzburger Gattingerstr. 17. Der Club war einem Flughafenterminal nachempfunden, das Bistro ein Flugzeug und das DJ-Pult das Cockpit, ganz in weiß und edel. Dem entsprechend gaben sich auch die Gäste, Anzug oder Stoffhose und Hemd waren Pflicht, Turnschuhe und Jeans tabu. Für deren Träger eröffnete man ein Jahr später im anderen Teil der Halle den Rockpalast mit zum Namen passenden Musikkonzept. Jährlich wechselnde Deko und das Trendgespür von Inhaber Michael Bauer und Geschäftsführer Rudi Schmidt machten airport und Rockpalast schnell bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Mitte des Jahrzehnts etablierte man den Doppeldeckerabend, der auch heute noch Mittwoch für
Mittwoch auf inzwischen vier areas mit unendlicher Musikvielfalt die Massen ins und durchs airport bewegt.
Mit den Schülern und Studenten hielten an diesem Abend
erstmals auch Gemütlichkeit und Zwanglosigkeit Einzug
in die Diskothek. Am Wochenende blieben die Residents Dago, Warren, Baby Bee und Mirco hart am Puls der Zeit
und begeisterten mit HipHop, House, Funk, Soul und zu
Ende des Jahrzehnts auch Acid.
Vor allem Mirco und sein neuer DJ-Partner Sebbo Suckfüll vertieften sich – anfangs noch im eigens dafür eingerichteten Noise-Club – in den neuen Sound, der in den nächsten Jahren
immer härter und monotoner wurde und schließlich als Techno eine völlig neue Musikrichtung begründete. Doch der eher intime Noise Club wurde bald zu klein und Techno eroberte den
großen Club. Es dauerte nicht lange und Gast-DJ`s wurden gebucht. Sven Väth, Paul van Dyk
oder Cosmic Baby zogen wie Magneten auch von außerhalb Tanzwütige ins \\\\\\\"air\\\\\\\"..
Auch die Liste der Gäste liest sich wie ein Who is Who der Musikgeschichte: Nach ihren Würzburger Konzerten in der Carl Diem Halle oder im Rockpalast feierten u.a. Huey Lewis, Kool & the Gang, Bryan Adams, Level 42, Sister Sledge, Frankie Goes To Hollywood, Santana, Def Leppard, AC/DC, Sister Sledge, die Weather Girls im airport.
Ende 1994 wurde die Halle verkauft und die Party enterte das legendäre Loveboat. Doch nur für wenige Monate: Nach nur einem halben Jahr zog das airport unter dem alten Geschäftsführer und neuen Inhabers Rudi Schmidt zum Pfingstfest 1995 wieder in die alten Räumlichkeiten. Allerdings ohne Flugzeug, mit völlig neuer Einrichtung und Deko: Eine Liebeserklärung an Kitsch, Gemütlichkeit und Panoramatapeten.
Auch das Wochenend-Musikprogramm wurde dem Zeitgeist angepasst: Bis zum heutigen Tage sind das Housevergnügen am Freitag und der samstägliche Techno-Feiertag feste Größen im Würzburger Nachtleben und die Resident-DJs Steve A.C.M.E, Axel & Ralf Gum, Marc Mirior, Sebbo und Cativo starteten von hier aus ihre DJ-Karrieren.
Seit dieser Zeit wurde das airport zweimal vergrößert:
1998 zog das Terminal 2 in den Mittelteil der Halle, und mit der Neueröffnung von Soundpark Ost und Soundbar im rechten Flügel waren ab Oktober 2000 endlich wieder alle Räumlichkeiten in der Gattingerstr. 17 in einer Hand vereint.
Und wieder kamen auch die Stars zu Besuch:
ob die Backstreet Boys, Andreas Türck, die No Angels, oder Dirk Novitzky, sie alle verlebten im airport und im Soundpark eine
gute Zeit. Sogar ein arabischer Prinz ließ sich schon mehrmals
aus seiner Heimat zum Feiern ins Air einfliegen.
Das Programm ist vielfältig und bunt gemischt:
Freitags gehört das Terminal 1 Ralf Gum und solch illustren House-DJs wie Karotte, den Disco-Boys, ex-Take-That Howard Donald und vielen anderen. Im Terminal 2 laufen Hip Hop und Party Grooves von Norman, Deladope und Agent Orange, in der Soundbar bieten Daniel R. und verschiedene Newcomer-DJs Techno-Underground und im Soundpark zelebrieren die Plattenaufleger den ganz normalen Wahnsinn aus Musik der letzten fünf Jahrzehnte.
Samstags geben sich im Terminal 1 SEBBO und Marc Mirroir und die Protagonisten des Techno wie DJ Rush, Monika Kruse, Chris Liebing oder Westbam die Turntables in die Hand, während im neuen Red Room Norman und Clemens Esperanza Housescheiben drehen. John und nationale und internationale Gast-DJs bringen im T2 bei der Boogie Night zu R&B-Hits, Old School HipHop, Ragga, Funk and Soul die Black-Musik-Fans zum Tanzen und Heiko, El.Ton und Demaniac rocken bei Party Rocks im Soundpark so richtig ab.
Das Motto des Doppeldecker-Mittwoch heißt Vielfalt auf allen Areas:
Anything goes! Im T1 spielen MAB und Norman Aktuelles aus House und Techno, lassen aber auch die Klassiker nicht zu kurz kommen, im T2 lockt John mit HipHop und Black-Beats, der Soundpark gehört den Crossover-Freunden, für die ChriZ ein bunte Mischung aus Rock, Pop, HipHop-Classics und R&B auflegt, und in der Soundbar greifen Deladope & Friends neue Trends der elektronischen Musik auf.
Um es kurz zu machen:
Im Oktober 2003 feierte das airport sein 20jähriges Bestehen mit Sven Väth und vielen anderen hochkarätigen Gästen... doch ob vorher oder nachher oder zu diesem oder einem anderen speziellen Anlass...wann immer Ihr das airport betretet, es erwarten Euch eine Spitzen-Party auf vier Areas mit Spitzen-DJs für nahezu jeden Musikgeschmack und den besten Gästen der Welt – garantiert! [...] |